Mais
Botanischer Name: Zea mays
Er gehört zur Familie der Süßgräser. Im Gegensatz zu anderen Getreidearten wie Weizen oder Roggen ist Mais ein einhäusiges Gras mit getrennten männlichen (Blütenrispe oben) und weiblichen (Kolben in den Blattachseln) Blütenständen. Der bei uns verzehrte Zuckermais ist eine spezielle Züchtung, die besonders viel Zucker in den Körnern speichert.
Inhaltsstoffe: B-Vitamine (B1, B3, B5), Vitamin C, Beta-Carotin, Kalium, Magnesium, Phosphor, Zink
Reifer Zuckermais ist von Natur aus glutenfrei, weshalb er eine wichtige Alternative bei Zöliakie darstellt.
Ballaststoffreich
70% Wasser
27 kcal/100g
Gesundheitliche Aspekte: Energielieferant, nervenstärkend, schützen die Netzhaut der Augen vor oxidativem Stress und kann altersbedingten Augenerkrankungen vorbeugen, verdauungsfördernd
Sellerie-Allergie: Echte Sellerie-Allergiker und Beifußpollen-Allergiker müssen leider alle Selleriequellen meiden. Bei Kreuzallergikern sieht es anders aus. Durch Garen (Kochen, Dünsten, Braten, Backen) verliert bzw. verringert sich das allergene Potential des Selleries. Pollenallergiker (Birke, Hasel, Erle), die kreuzallergisch auf Sellerie reagieren, vertragen daher in der Regel gegarte Speisen.
Saison bei der Gemüse-Koop:
Lagerung: Zuckermais schmeckt direkt nach der Ernte am süßesten, da sich der Zucker danach zügig in geschmacksneutrale Stärke umwandelt. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich in den schützenden Lieschblättern (Hüllblättern) etwa 2 bis 3 Tage.
Haltbar machen: Einkochen, Einfrieren und sauer Einlegen eignen sich als Methoden zur Haltbarmachung. Vor dem Einfrieren die Kolben kurz für 3–5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren, in Eiswasser abschrecken und die Körner mit einem Messer herunterschneiden. Portionsweise eingefroren hält sich der Mais ca. 10 bis 12 Monate. Zum Einkochen die abgetrennten Körner in sterile Gläser füllen, mit leicht gesalzenem Wasser aufgießen und in einem Einkochautomaten bei 100 °C für ca. 90 Minuten einkochen. Kleine, junge Maiskölbchen ("Baby-Mais") lassen sich wunderbar in einem kochenden Sud aus Essig, Salz, Zucker und Gewürzen wie Senfkörnern sauer einwecken.
Zubereitung: Der ganze Kolben kann gegrillt, gedämpft oder gekocht und mit etwas Butter und Salz serviert werden. Einzelne Körner sind knackige Zutat in bunten Salaten, Bowls, Suppen und Gemüsepfannen.